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2013 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2013 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 8.700 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 3 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Mein Jahr 2012

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.200 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 4 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wacht auf!

Ich weiß nicht ob ihr es gewusst habt, aber heute ist der 26. internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.
Dies möchte ich heute zum Anlass nehmen und einen Aufruf an die Männerwelt richten.

HÖRT MIT DER GEWALT AUF! HÖRT AUF EURE FRAUEN, EURE TÖCHTER, EURE FREUNDINNEN; EURE NICHTEN, MÜTTER UND TANTEN ZU SCHLAGEN! TUT EINFACH NIEMANDEM MEHR GEWALT AN, DENN ES IST KEINE LÖSUNG!

Statistisch gesehen ist jede 4. Frau in Deutschland regelmäßig Opfer von häuslicher Gewalt.
65 Prozent sind es sogar im laufe ihres Lebens schon einmal geworden.
Das ist skandalös, denn mit Gewalt ist noch niemand weitergekommen. Jedenfalls nicht auf Dauer.

In Afghanistan sind sogar 98 Prozent der Frauen das Opfer von Gewalt.
Die islamischen Religionsgelehrten rufen dazu sogar noch auf.
Doch das ist im Christentum und in anderen Religionen nicht anders.
Daher soll dies keine Kritik an irgendeiner Religion sein, sondern an den Menschen, egal ob jung oder alt, egal ob Muslim, Christ, Jude, Hindi, Buddhist, Anhänger einer Naturreligion oder Heide, die auf so einen Schwachsinn hören und sich einfach einreden lassen, Gewalt an Frauen wäre normal.

Fast genau so schlimm wie die, die anderen Gewalt antun, sind diejenigen die einfach wegschauen.

Doch warum schauen so viele Leute weg? Ist es Feigheit? Oder ist es einfach nur Toleranz? Vielleicht ist es aber auch Zustimmung? Weil man selber so erzogen wurde.
Egal warum man wegschaut. Es ist immer falsch.
Denn so kann der Kreislauf niemals durchbrochen werden. So wächst immer wieder eine neue Generation heran, die es nicht anders kennt.
Es muss die Einsicht in den Köpfen der Menschen Einzug halten, dass es auch ohne Gewalt im Leben geht.
Egal ob in der Erziehung oder in einer Beziehung.

Viele scheinen einfach auch nur zu vergessen, dass Gewalt verboten ist und eine Straftat darstellt.
Weder Frauen noch Kinder dürfen geschlagen werden. Männer natürlich auch nicht. Es gibt keinen Grund der dies rechtfertigen würde.

Derzeit leben ca. 90.000 Frauen in Deutschland in Frauenhäusern. In Frankreich sind es sogar über 300.000, denn da ist die Zahl von Opfern häuslicher Gewalt noch um einiges größer.
Die Dunkelziffer ist immens. Denn nur der kleinste Teil der Betroffenen spricht es offen aus.
JA, ich werde geschlagen und Ja, ich brauche Hilfe.

Wer betroffen ist und Hilfe sucht, ist nicht allein.
Es gibt Organisationen die gern helfen, dem ein Ende zu bereiten.

Zwei Nummer möchte ich euch mit auf den Weg geben.

Die Organisation Terre des Femmes bietet ein Notfalltelefon an: 030-40504699-0
Es ist immer besetzt, notfalls auch in mehreren Sprachen.

Weiterhin gibt es die Internetseite: http://www.frauen-gegen-gewalt.de
Dort gibt es eine Suchfunktion die euch Beratungsstellen in eurer Nähe aufzeigt.

Für Kinder und Jugendliche die Opfer von Gewalt werden, habe ich noch eine Sondernummer:

Die Nummer gegen Kummer: 0800-111 0 333
Diese Kostenlose Telefonnummer ist für all die da, die Hilfe suchen oder einfach einmal ( auch anonym ) über ihre Probleme quatschen wollen.

Habt keine Angst! Nehmt die Hilfe an, denn schlimmer kann es nicht mehr werden.

Ein Wolf im Schafspelz, oder wie backe ich mir eine Diktatur

Fast auf den Tag genau 30 Jahre unterstützte der Westen Husni Mubarack bevor sie ihn fallen ließen, bevor sie ihn als Despoten und Diktator bezeichneten.
Doch heute sitzt ein viel größerer Verbrecher im Kairoer Präsidentenpalast.
Der Islamist Mohammed Mursi!

Er ist das typische Beispiel für einen “ Wolf im Schafspelz „.
Am Anfang seiner Amtszeit von der internationalen Staatengemeinschaft noch für schwach, naiv und vielleicht sogar ein bisschen dümmlich gehalten, entpuppt er sich heute als eiskalter Machtmensch.
Staatsstreichartig versucht er alle Befugnisse an sich zu reißen um so eine islamistische und autokratische Diktatur zu errichten.

In seinem neusten Dekret stellt sich der Präsident über alles und über jeden.
Über die Justiz, über das Militär und natürlich auch über das eigene Volk.
Der durch eine “ Revolution des einfachen Volkes “ an die Macht gekommene Muslimbruder will von den kleinen Leuten nichts mehr wissen.
Ihn interessiert nur noch Einfluss, Geld und Macht.
Der Wille des Volkes steht da hinten an.

Das Militär wurde kalt gestellt, die Justiz ebenso wie jede kritische Stimme.
Alle die nicht für ihn sind, sind gegen ihn. Und diese Stimmen sollen zum schweigen gebracht werden.

Der ägyptische Generalstaatsanwalt, einer der größten Kritiker Mursis wurde entlassen.
Dies versuchte der Präsident schon vor einigen Monaten, doch der Druck der Justiz wurde zu groß und Mursi lenkte ein.
Doch nun hat er die Justiz kalt gestellt und damit den Weg zur neuerlichen Entlassung des Chefanklägers freigemacht.
Mohammed Mursi sieht sich selbst als “ Herrscher auf Befehl Gottes „.
Er, die Muslimbrüder und die verbündeten Salafisten wollen eine islamistische, an der Scharia orientierte Verfassung.
Die wollen sie durchsetzen, indem Mursi das oberste Verfassungsgericht kaltstellt.
Diese waren nämlich gerade dabei, die zu unrecht eingesetzte Verfassungsversammlung aufzulösen.
Doch nun kommt Mursis neues Dekret.
In der neuen Verfassungserklärung des Präsidenten, die sein Sprecher Jassir Ali im staatlichen Fernsehen vortrug, heißt es: „Kein Justizorgan hat das Recht, das Verfassungskomitee oder den Schura-Rat (die zweite Parlamentskammer) aufzulösen.“ Die Umsetzung der Entscheidungen des Präsidenten dürften von keinem Gericht behindert werden. Damit seien alle von der Justiz bisher für ungültig erklärten Dekrete Mursis wieder wirksam.

Fast alle liberalen Mitglieder haben das Verfassungskomitee inzwischen verlassen. Sie wollen damit gegen die aus ihrer Sicht mangelnde Kompromissbereitschaft der Islamisten protestieren.
Um seine Kritiker in den Reihen der sogenannten „Revolutionsjugend“ zu besänftigen, verfügte Mursi außerdem, dass alle Prozesse wegen der Tötung von Demonstranten bei den Protesten gegen Mubarak 2011 wieder aufgerollt werden.

Mehrere liberale und linke Parteien riefen für diesen Freitag zu einer Demonstration gegen die Regierung und die Muslimbrüder in Kairo auf. Der ehemalige Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, rief die liberalen Parteien zu einer Krisensitzung zusammen.
Ich hoffe das sich in nächster Zukunft einige mutige Menschen finden, die dieses mal für ein wirklich freiheitliches Ägypten kämpfen und diesen falschen Pharisäer Mohammed Mursi aus dem Präsidentenpalast in Kairo jagen.

Es reicht Tom….

…., denn wenn man eine Sache zu sehr übertreibt wird sie bedeutungslos.

Erst stundenlang auf dem Sofa sitzen, gute Miene zum bösen Spiel machen und dann ablästern ist irgendwie doof. Auch mit „Augenzwinkern“. Selbst, wenn es sich um ein Hollywood-Urgestein wie Tom Hanks handelt.

Sorry, man kann auch mal „Nein“ sagen, wenn man keine Lust hat auf eine Bremer-Stadt-Musikanten-Mütze hat. Man muss die Zuschauer auch nicht mit seinen persönlichen Handyschnappschüssen aus Eisenhüttenstadt langweilen. Jetzt fällt es einem natürlich echt nicht so leicht, etwas Positives über Eisenhüttenstadt zu sagen, aber es gibt bestimmt was! Die Leute, die dort leben, wissen das. Was Sie noch nicht wussten, ist, dass Hollywoodstars neuerdings anscheinend extra dorthin reisen, um so eine Art Grusel-Disney-Tour zu machen: „Seht mal, so scheiße sah es hier früher überall aus, haha, ist das nicht zum Davonrennen, ach nee, ging ja nicht!?“ – „It’s fascinating“, sagt er, aber man merkt deutlich seinen Argwohn gegen dieses Monument der sozialistischen Bauweise. Und das ist ja auch berechtigt, aber Mr. Hanks ist da eigentlich nur hingefahren, um mit seinem zur Verfügung gestellten Schlitten mal richtig Gas zu geben auf der deutschen Autobahn. Doch genug darüber.

Eigentlich sollte man nun den gnädigen Mantel des Schweigens darüber breiten, was sich letzten Samstag bei „Wetten, dass..?“ zugetragen hat, aber in der „Bild“-Zeitung wurde in den letzten Tagen das Blättchen, äh, das Fähnchen so in den (West-)Wind Hollywoods gehängt, dass es kaum mehr auszuhalten ist.
Wer die Sendung nicht sehen mag, muss es auch nicht. Wer nicht hingehen mag, muss es auch nicht. Aber lasst gefälligst den Menschen ihren Spaß, die Freude an dem Format haben.
Herr Lanz macht seine Sache nämlich nicht schlecht. Und er ist wenigstens nicht so undankbar wie ein Gewisser Herr G. der auch nur ab und an mal aus den USA zu Besuch kommt.

Also, festzustellen ist, und festzuhalten bleibt und darüber wird zu reden sein: Der Tom Hanks ist ein toller Schauspieler. Gerade tingelt er durch die Lande, um seinen neuen Film „Cloud Atlas“ zu bewerben. Da kann einem der eine oder andere Termin schon mal nicht so locker von der Hand gehen. Und keiner kann uns erzählen, dass niemand Tom Hanks und auch Halle Berry, die von Anfang an auf dem Sofa saß, als hätte sie einen Stock verschluckt, gesagt hätte, dass diese Familienshow zu den längsten in der deutschen TV-Geschichte zählt. Und Tom Hanks war bereits bei „Wetten, dass..?“ – anno irgendwann, als der Gottschalk das noch gemacht hat: „Ich war schon einmal mit Leo DiCaprio dort. Ich habe die Show damals nicht verstanden, und ich verstehe sie heute noch weniger.“ Scheinbar hat er deswegen angefangen wie ein „Brüllaffe“ zu „randalieren“, als er den Tisch umwarf. Du bist Tom Hanks und nicht Lou Ferrigno alias „Der unglaubliche Hulk“.

Lanz muss sich das in der „Bild“ jedenfalls nicht reinziehen, wir wissen doch, wo es herkommt: Wenn die „Leser-Reporter“ schreiben, dass sie sich „im Namen der Deutschen entschuldigen möchten“, dann ruft das sicher viel Beifall hervor, aber auch Ablehnung. Und zwar hier: Nein, eine Entschuldigung ist wirklich überflüssig! Anbiedernde Äußerungen wie: „Es tut mir so leid, was Markus Lanz Ihnen angetan hat!“, sind geradezu grotesk.

Und jetzt ist Schluss, denn es gibt wirklich wichtigere Dinge. Und dazu gehören NICHT die Wahlen in den USA!
Mehr zu diesem Thema in einem anderen Beitrag.

Von Pusteblume zu Löwenzahn

Am 07. Januar 1979 wurde die erste Folge Pusteblume ausgestrahlt.
Bis 2005 wurde die Serie unter dem Namen Löwenzahn von Peter Lustig moderiert.
Heute wird der Macher der beliebten Kindersendung 75 Jahre alt.

Ein blauer Bauwagen, ein ewig griesgrämiger Nachbar, eine sprechende Ukulele und mittendrin Peter Lustig, der mit seiner unbändigen Neugier den Alltag erforscht – das ist das Szenario, auf dem „Löwenzahn“ aufbaut, eine der besten Kindersendungen, die das deutsche Fernsehen je hervorgebracht hat.
Heute hat Peter Lustig Geburtstag.

Weil ich selber jahrelang ein begeisterter Zuschauer war, möchte ich Peter Lustig mit diesem kleinen Beitrag zum Geburtstag gratulieren.

Wie wird die Milch zu Käse? Wie entsteht ein Zeichentrickfilm? Wie funktioniert ein Telefon?
Peter Lustig wusste es genauso wenig wie seine Zuschauer. Doch wenn er uns am Ende der Sendung zum „Abschalten“ auffordert, dann sind alle schlauer. 26 Jahre lang moderiert Peter Lustig „Löwenzahn“, die Kindersendung, die auch Erwachsene vor den Fernseher lockte. Ende 2005 zieht er sich zurück, weil es gesundheitlich nicht mehr geht. Heute wird Deutschlands berühmtester Latzhosenträger 75.

Die Latzhose trägt Peter Lustig übrigens auch im echten Leben. Weil sie so schön praktisch ist, und das ist wichtig für Lustig, der nicht nur im Fernsehen den Tüftler gibt, sondern auch zu Hause gern in der Werkstatt sitzt und an Erfindungen bastelt. Technik reizt den gebürtigen Breslauer schon von Kindheit an. Nach einem Elektrotechnik-Studium landet er zunächst beim Militärsender AFN und geht dann als Toningenieur zum SFB, schreibt nebenbei schon Hörspiele. Später wechselt er zum Fernsehen.
Dort fallen einem Regisseur die ulkigen Sprüche des Mannes an den Reglern auf. Er setzt ihn vor die Kamera, wo sich Peter Lustig ein paar Eier auf den Kopf schlägt und „Fernsehen ist scheiße“ sagt. Gesendet wird das nie, doch Peter Lustig gilt fortan als fernsehtauglich.
Es folgen Engagements für den Bayerischen Rundfunk und bei der „Sendung mit der Maus“, wo Lustig in der Reihe „Peter und Atze“ einen verrückten Erfinder spielt. Verstellen muss er sich dafür nicht, zumal bei Lustig zu Hause gedreht wird. Als das ZDF später ein eigenes Gegenstück zur „Sendung mit der Maus“ plant, ist Lustig erste Wahl. Schließlich kann er nicht nur gut erklären, sondern weiß als Ingenieur auch, wovon er spricht.

1979 wird die erste „Pusteblume“-Folge ausgestrahlt, zwei Jahre später nennt das ZDF die Sendung in „Löwenzahn“ um und Peter Lustig zieht in seinen blauen Bauwagen im Elchwinkel 3 in Bärstadt. Die Adresse ist so fiktiv wie die Lindenstraße, tatsächlich steht der Wagen in Berlin, wo Lustig zu dieser Zeit wohnt. In der mobilen Behausung übernachtet Lustig gelegentlich, denn Peter Lustig wirkt nie wie einer, der nur eine Rolle spielt.

Doch nach kurzer Zeit schien alles zuende. 1984 bekommt Lustig die Diagnose Lungenkrebs.
Die Ärzte geben ihm noch fünf Jahre. Es folgen zahlreiche Operationen, am Ende wird die halbe Lunge entfernt. Peter Lustig überlebt den Krebs. Im Fernsehen ist das nicht zu sehen, doch 2005 muss Peter Lustig „Löwenzahn“ an einen Nachfolger abgeben, weil die Gesundheit den Stress nicht mehr mitmacht. Der Erklär-Onkel vom ZDF geht in Rente und zieht sich zunächst nach Nordfriesland zurück.
Heute lebt Peter Lustig mit seiner Ehefrau wieder in Berlin.
Er sitzt immer noch fast täglich in seiner kleinen Werkstatt über den Dächern von Berlin und tüftelt an der einen oder anderen Erfindung.

Danke lieber Peter für die vielen interessanten Stunden vor der Fernseher.
Auch wenn ich zugeben muss, nie auf dich gehört zu haben wenn es hieß: „Abschalten!“

Galgenhumor oder: Tot ist der der nicht mehr lacht

Diese lustige Totenanzeige war der Gewinner einer Umfrage des Trauerportals ruheinfrieden.de.
Die Leser waren aufgerufen über die lustigste Totenanzeige abzustimmen.
30.000 Personen beteiligten sich daran und wählten den Umzug von Gerhard B. auf Position 1.

Kurz und knapp machten es dagegen die Angehörigen von Peter L. “ Erst viel Humor, dann viel Tumor “

Die Verwandten von Uwe F. waren scheinbar mit seiner medizinischen Betreuung nicht ganz so zufrieden.
Nahmen es aber dann doch mit Humor.

Scheinbar war der Opa von Nina, Jan-Kristof und Maximilian eine echte Quasselstrippe.

Die Traueranzeige von Hans-Peter E. wäre noch skurriler wenn sie von seiner Frau käme.
Aber vielleicht stand unser Hundefreund ja auch auf die Hündchenstellung. 😉

Auch wenn Werner B. vielleicht ein lieber Ehemann, Vater, Opa, Bruder oder Freund gewesen sein mag. In allen Belangen würde ich ihn dann doch nicht zum Vorbild nehmen.

Zumindest NOCH nicht 😉