Von Pusteblume zu Löwenzahn

Am 07. Januar 1979 wurde die erste Folge Pusteblume ausgestrahlt.
Bis 2005 wurde die Serie unter dem Namen Löwenzahn von Peter Lustig moderiert.
Heute wird der Macher der beliebten Kindersendung 75 Jahre alt.

Ein blauer Bauwagen, ein ewig griesgrämiger Nachbar, eine sprechende Ukulele und mittendrin Peter Lustig, der mit seiner unbändigen Neugier den Alltag erforscht – das ist das Szenario, auf dem „Löwenzahn“ aufbaut, eine der besten Kindersendungen, die das deutsche Fernsehen je hervorgebracht hat.
Heute hat Peter Lustig Geburtstag.

Weil ich selber jahrelang ein begeisterter Zuschauer war, möchte ich Peter Lustig mit diesem kleinen Beitrag zum Geburtstag gratulieren.

Wie wird die Milch zu Käse? Wie entsteht ein Zeichentrickfilm? Wie funktioniert ein Telefon?
Peter Lustig wusste es genauso wenig wie seine Zuschauer. Doch wenn er uns am Ende der Sendung zum „Abschalten“ auffordert, dann sind alle schlauer. 26 Jahre lang moderiert Peter Lustig „Löwenzahn“, die Kindersendung, die auch Erwachsene vor den Fernseher lockte. Ende 2005 zieht er sich zurück, weil es gesundheitlich nicht mehr geht. Heute wird Deutschlands berühmtester Latzhosenträger 75.

Die Latzhose trägt Peter Lustig übrigens auch im echten Leben. Weil sie so schön praktisch ist, und das ist wichtig für Lustig, der nicht nur im Fernsehen den Tüftler gibt, sondern auch zu Hause gern in der Werkstatt sitzt und an Erfindungen bastelt. Technik reizt den gebürtigen Breslauer schon von Kindheit an. Nach einem Elektrotechnik-Studium landet er zunächst beim Militärsender AFN und geht dann als Toningenieur zum SFB, schreibt nebenbei schon Hörspiele. Später wechselt er zum Fernsehen.
Dort fallen einem Regisseur die ulkigen Sprüche des Mannes an den Reglern auf. Er setzt ihn vor die Kamera, wo sich Peter Lustig ein paar Eier auf den Kopf schlägt und „Fernsehen ist scheiße“ sagt. Gesendet wird das nie, doch Peter Lustig gilt fortan als fernsehtauglich.
Es folgen Engagements für den Bayerischen Rundfunk und bei der „Sendung mit der Maus“, wo Lustig in der Reihe „Peter und Atze“ einen verrückten Erfinder spielt. Verstellen muss er sich dafür nicht, zumal bei Lustig zu Hause gedreht wird. Als das ZDF später ein eigenes Gegenstück zur „Sendung mit der Maus“ plant, ist Lustig erste Wahl. Schließlich kann er nicht nur gut erklären, sondern weiß als Ingenieur auch, wovon er spricht.

1979 wird die erste „Pusteblume“-Folge ausgestrahlt, zwei Jahre später nennt das ZDF die Sendung in „Löwenzahn“ um und Peter Lustig zieht in seinen blauen Bauwagen im Elchwinkel 3 in Bärstadt. Die Adresse ist so fiktiv wie die Lindenstraße, tatsächlich steht der Wagen in Berlin, wo Lustig zu dieser Zeit wohnt. In der mobilen Behausung übernachtet Lustig gelegentlich, denn Peter Lustig wirkt nie wie einer, der nur eine Rolle spielt.

Doch nach kurzer Zeit schien alles zuende. 1984 bekommt Lustig die Diagnose Lungenkrebs.
Die Ärzte geben ihm noch fünf Jahre. Es folgen zahlreiche Operationen, am Ende wird die halbe Lunge entfernt. Peter Lustig überlebt den Krebs. Im Fernsehen ist das nicht zu sehen, doch 2005 muss Peter Lustig „Löwenzahn“ an einen Nachfolger abgeben, weil die Gesundheit den Stress nicht mehr mitmacht. Der Erklär-Onkel vom ZDF geht in Rente und zieht sich zunächst nach Nordfriesland zurück.
Heute lebt Peter Lustig mit seiner Ehefrau wieder in Berlin.
Er sitzt immer noch fast täglich in seiner kleinen Werkstatt über den Dächern von Berlin und tüftelt an der einen oder anderen Erfindung.

Danke lieber Peter für die vielen interessanten Stunden vor der Fernseher.
Auch wenn ich zugeben muss, nie auf dich gehört zu haben wenn es hieß: „Abschalten!“

Galgenhumor oder: Tot ist der der nicht mehr lacht

Diese lustige Totenanzeige war der Gewinner einer Umfrage des Trauerportals ruheinfrieden.de.
Die Leser waren aufgerufen über die lustigste Totenanzeige abzustimmen.
30.000 Personen beteiligten sich daran und wählten den Umzug von Gerhard B. auf Position 1.

Kurz und knapp machten es dagegen die Angehörigen von Peter L. “ Erst viel Humor, dann viel Tumor “

Die Verwandten von Uwe F. waren scheinbar mit seiner medizinischen Betreuung nicht ganz so zufrieden.
Nahmen es aber dann doch mit Humor.

Scheinbar war der Opa von Nina, Jan-Kristof und Maximilian eine echte Quasselstrippe.

Die Traueranzeige von Hans-Peter E. wäre noch skurriler wenn sie von seiner Frau käme.
Aber vielleicht stand unser Hundefreund ja auch auf die Hündchenstellung. 😉

Auch wenn Werner B. vielleicht ein lieber Ehemann, Vater, Opa, Bruder oder Freund gewesen sein mag. In allen Belangen würde ich ihn dann doch nicht zum Vorbild nehmen.

Zumindest NOCH nicht 😉

So schön kann Liebe sein

Schmetterlinge im Bauch, nervöse Aufgeregtheit, verliebt sein. Dieses Gefühl hat sicher jeder Mensch schon einmal erlebt. Es fällt uns nicht schwer, das zu erkennen.
So fühlt sich Liebe an. Doch was ist eigentlich wahre Liebe?

Über die wahre Liebe gibt es unzählige Gedichte, Lieder und Filme. Alle erzählen eine Geschichte und prägen unser eigenes Bild von ihr. Trotz Gefühlsachterbahn und einigen Hindernissen enden die meisten Liebesfilme mit einem Happy End und der Gewissheit, die wahre Liebe gefunden zu haben. Im echten Leben ist das meist schwieriger.
Unsere Definition von wahrer Liebe ist aber nicht nur von medialen Vorbildern überlagert, sondern auch von unseren eigenen Erwartungen. So sehen viele Menschen Beziehungen vor allem als Ort der Befriedigung Ihrer Bedürfnisse. Andere wiederum sind der Ansicht, dass wahre Liebe bedeutet, eigene Bedürfnisse in den Hintergrund zu stellen und sein Leben einzig dem Partner zu widmen.

Doch: „Wahre Liebe ist nicht die vollkommene Selbstaufgabe, sondern eher die bewusste und gefühlte Entscheidung, sich gegenseitig zu unterstützen, Liebe zu schenken und zu empfangen“ ( Psychologische Definition )

Ein guter Gradmesser, um die ersehnte, große Liebe zu erkennen, ist unsere Beziehung zum Partner unserer Träume. In einer Partnerschaft, die nicht nur auf kurzfristigen Spaß angelegt ist, rücken andere Werte in den Vordergrund. Es geht etwa darum, sein Leben zu teilen. Das schließt beispielsweise ein, sich auch einmal nicht aufgedonnert zu begegnen und den Alltag zu meistern. Nebeneinander aufzuwachen, gemeinsam zu kochen oder sich bei einem spannenden Film in den Armen zu liegen sind Momente großer Nähe. Sie deuten auf den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung hin und sind deshalb Zeichen für die wahre Liebe.

Verbindlichkeit und langfristige Visionen sind weitere eindeutige Signale für die wahre Liebe. Es ist für jede Beziehung wichtig, eine Perspektive zu entwickeln, einen gemeinsamen Traum zu haben oder miteinander am großen Lebensbild zu malen. Das kann bedeuten, eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen oder auch zusammen mit dem Partner ein neues Leben in Kanada zu beginnen.

Vielleicht ist es aber auch nur der Wunsch, zusammen die eigene Traumhochzeit zu erleben. So wie der Luxemburgische Erbgroßherzog Guillaume und Gräfin Stephanie am heutigen Tage.
Gut ist, wenn beide gemeinsam träumen und auf die Erfüllung ihres Wunsches hinarbeiten. Respekt in der Beziehung ist ebenfalls ein relevanter Definitionspunkt für die wahre Liebe. Eine respektvolle Behandlung bedeutet dabei, den Partner anzuerkennen, ihn zu schätzen und seine Meinung und Ansichten als wichtig zu erachten.
Das ist nicht selbstverständlich, weil im Leben auch nicht an jedem Tag die Sonne scheint. Die wahre Liebe zeigt sich vor allem in schlechten Zeiten, wenn deutlich wird, wie viel den Partnern an der Beziehung liegt, wie sehr sie bereit sind auch mal zu akzeptieren, dass es gerade nicht so gut läuft.
Gerade in schweren Zeiten offenbart sich also der wahre Status einer Liebesbeziehung. Wollen wir dem Partner auch dann noch vertrauen, ihn unterstützen und zeitweise vielleicht sogar tragen?
Deshalb heißt es wohl “ durch dick und dünn zu gehen „.

Darüber hinaus ist das Vertrauen einer der wichtigsten Stützpfeiler der wahren Liebe. Ohne Vertrauen gibt es keine Liebe. Auch, wenn es vielleicht hart auf hart kommt, sollten wir uns unserem Partner öffnen. Zwar können kleine Geheimnisse die Liebe erhalten, aber bei den großen Fragen über das gemeinsame Leben sollte man sich gegenseitig nichts vormachen und sich blind vertrauen. Wir müssen uns dieses Vertrauen immer wieder neu erarbeiten. Dann können wir uns auch jederzeit in die Arme unseres Partners fallen lassen, weil wir wissen das wir aufgefangen werden. Ein solches Vertrauen schafft die nötige Sicherheit, die die wahre Liebe braucht.

Deshalb ist eine Hochzeit immer wieder ein schöner Anlass an die wahre Liebe zu glauben.

Golf4You = Golf for me

Wenn der Postmann drei mal klingelt, springt der Wurzi auf juche,
Bringt ein Päckchen groß und wuchtig, Wurzi sagt oje oje.

( Wurzi Wunderlich – Gelegenheitsdichter )

Als heute Mittag der DHL Paketdienst klingelte war ich ein wenig überrascht.
Er hatte ein mannshohes Paket bei sich.
Es war für mich. Wer schickt mir ein soooooo großes Paket dachte ich bei mir.
Nachdem ich einmal um das Paket geschlichen bin, fiel mir die große Aufschrift „Golf4You“ auf dem Paketklebeband auf.

Langsam dämmerte es mir. Ich hatte vor kurzem an einem Preisausschreiben in meinem Golf-Journal mitgemacht, welches ich einmal im Monat lese.
Ich rief meinen Schatz und zückte mein Taschenmesser. Ein gekonnter Schnitt und es war offen.
Meine Augen wurden immer größer.

Ich hatte den Hauptpreis des Golfversandes „Golf4You“ gewonnen.
Ein Komplettpaket bestehend aus einer Golftasche, 4 Hölzern, 7 Eisen und einem Putter, 12 Golfbälle, einem modischen Polo-Shirt von Callaway ( auch noch meinem Lieblingsausrüster ), einem Putting Cup und coolen Aufklebern.

Hab ich mich gefreut. Damit hatte ich echt nicht gerechnet.
Das war eine richtig tolle Aufmunterung und tröstet mich etwas über meine Grippe hinweg.

D A N K E liebe Leser

Mein kleiner Blog ist nun 2 Monate alt und bald knacke ich die magische Linie.
Noch 6 Leser fehlen mir und dann habe ich meine ersten Tausend voll.
994 Leser aus 25 Nationen durfte ich schon auf meinem Blog begrüßen.
Dafür wollte ich einmal ein dickes …

… sagen.
Ich hoffe ihr fühlt euch ein wenig unterhalten und beehrt mich bald wieder.
Ich freue mich über jeden Leser.

Ein Held in glänzender Rüstung, oder – Ich bin das Gesetz ihr Pisser

Gestern am späten Nachmittag habe ich mit meiner Liebsten in unserem Traditionskaffee in der Stuttgarter Hugidubi-Filiale gesessen, als ein schrilles Geräusch durch die Hallen der Buchhandlung dröhnte.
Nachdem ich es als mein Handyton identifiziert hatte, ging ich ran.
Es war ………. das Amtsgericht in Waiblingen.
Ein Kollege war erkrankt, und ich wurde gebeten als Pflichtverteidiger einer Haftprüfung beizuwohnen.
Eifrig wie ich bin, schwang ich mich auf meine Rosinante und ritt Richtung Waiblingen.

Ein Held in glänzender Rüstung

Rosinante ist eigentlich ein schwarzer „Hirsch“ ( Sohn von Mercedes und Benz ).
Als ich in meiner schimmernden Rüstung die heiligen Gerichtshallen betrag, saß ein kleines häufchen Elend vor mir.
Eine sehr junge Frau die gerade aus ihrem Thailand-Urlaub zurückgekehrt war, wurde am Flughafen vom Zoll rausgefischt.
Es war die Drogenfahndung! In ihrem Rucksack wurde ein kleines Päckchen Kokain sichergestellt.
Zum Handeln zu wenig, für den Eigenbedarf eigentlich zu viel.
Sie bekam nur noch zu hören: “ Im Namen des Gesetzes, Sie sind verhaftet “ und schon klickten die Handschellen.
Sie schilderte mir kurz, dass sie mit der Sache nichts zutun hätte.
Die Drogen wurden im vorderen Reißverschlussfach ihres Rucksackes gefunden.
Dort hätte sie jeder reinstecken können.
Wie ein Löwe kämpfte ich für meine Mandantin. Ich fühlte mich wie Clarence Darrow, Gregor Ehrenberg und Eli Stone in einer Person.
Ich zog meinen Degen und attackierte den Staatsanwalt. Meine Rüstung blendete ihn und er verlor das Duell.
Mein Degen war eigentlich mein Kugelschreiber, die schimmernde Rüstung ist eigentlich ein schwarzer Kittel, den wir Juristen auch gern mal als Robe bezeichnen und geblendet war er wohl ehr von meiner Arroganz, aber er konnte meiner Mandantin keine wissendliche Täterschaft nachweisen und der Haftbefehl wurde aufgehoben.
Meine Mandantin war frei! Sie sah mich an wie ihren Heilsbringer persönlich und mir ging es nun so wie Jeffery Lewis in Love Vegas.

Ich, ja ich, habe eine junge unschuldige Frau aus dem Fängen der Justiz befreit und sie so vor dem dunklen Kerker bewahrt.
Man bin ich stolz auf mich. 🙂

Schnipp Schnapp Schniedel ab!

So ging es einem kleinen Jungen in Köln der falsch beschnitten wurde.
Und so wird es nicht nur ihm ergangen sein.
In den tausende von Jahren alten Ritual wird schon des öfteren mal etwas fehlerhaft gelaufen sein.
Nachdem der Bundesgerichtshof die religiöse Beschneidung als Körperverletzung unter Strafe gestellt hat, will die Bundesregierung diesen archaischen Akt nun wieder legalisieren.
Nur damit religöse Minderheiten in Deutschland ihren Willen bekommen.

Beschneidung

Auf der Facebook-Seite von Frank Walter Steinmeier, den ich eigentlich sehr schätze, ist gestern eine große Diskussion über dieses Thema entbrand. Herr Steinmeier begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung die Beschneidung wieder zu legalisieren.
Da stand er unter seinen Fans aber allein auf weiter Flur.
Mittlerweile über 100 Kommentare standen dem Thema negativ gegenüber.
Ich gehörte zu den moderaten Gegnern. Meiner Meinung nach sollte die Beschneidung von Kindern als Körperverletzung verboten bleiben. Es ist ein unnötiger operativer Eingriff, welcher hohe Risiken birgt und der keinerlei Nutzen hat.
Viele rufen nun laut das Wort Religionsfreiheit in die Menge.
Erstens steht die Religionsfreiheit IMMER hinter dem Recht auf körperliche Unversehrtheit an.
Und Zweitens hat eine Beschneidung überhaupt nichts mit Religionsfreiheit zutun. Das Gegenteil ist der Fall, denn ein Baby oder Kleinkind ist wohl kaum in der Lage über seine Religionszugehörigkeit zu entscheiden.
Mit einer Beschneidung wird das Kind gebrandmarkt und in eine Religion gezwungen, welcher es vielleicht gar nicht angehören will. Eine Beschneidung kann keiner wieder rückgängig machen. Was ab ist, ist ab.

Massenabfertigung

Ein Kommentator hat gemeint: “ Wer die Beschneidung verbieten will, muss auch die Taufe verbieten. Denn ein Kind kann sich nicht aussuchen ob es dem christlichen Glauben angehören will. “
Dieser arme Drops wurde gleich massenhaft niedergemacht.
Ich sah mich genötigt diese Meinung zu verteidigen.
Denn der Mann hat recht! Natürlich hat auch die Taufe nichts mit Religionsfreiheit zutun. Denn in dem Alter der Taufe und der Kommunion sind Kinder nicht berechtigt über ihre Religionszugehörigkeit zu entscheiden. Und das ist falsch.
Ich habe nichts gegen Religionen. ABER sie sollten ihre Mitglieder erst mit der Vollendung des 18. Lebensjahres, also mit der Volljährigkeit aufnehmen. Denn nur dann ist man wirklich in der Lage über seine Religion frei zu entscheiden.
Laut deutschem Gesetz ist man ja ab 14 Jahren berechtigt über seine Religion selbst zu entscheiden.
Aber sind wir mal ehrlich. Im Grunde stimmt das doch nicht. Denn die Eltern sitzen immer noch am längeren Hebel.
Man ist wirtschaftlich von ihnen abhängig und wenn sie sagen man MUSS sich konfirmieren lassen, was soll man da entgegenhalten? Vielleicht Klagen, aber welcher Teenie macht das schon und verklagt seine Eltern?

Andere Länder können dies handhaben wie sie wollen aber in Deutschland ist Körperverletzung eine Straftat.
Und so sollte eine Beschneidung auch angesehen werden.
Allein wenn man sieht mit was für Werkzeugen an den armen Piefkes rumgeschnippelt wird.

Fleischermesser zur Beschneidung

Man muss sich sowieso fragen, wie verstaubt eine Religion sein muss, wenn alles an einem so kleinen Stück Haut hängt.
Sollte das Wohl eines Kindes nicht über solchen religiösen Befindlichkeiten stehen?

„Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘.“ ….

…. Dies sagte schon der berühmte deutsche Minnesänger Walther von der Vogelweide im 12. Jahrhundert.
Dies wird sich auch die ehemalige Kandidatin für den Bundesvorsitz der Piratenpartei Julia Schramm gedacht haben.
Denn anders kann man sich ihre Doppelzüngigkeit nicht erklären.

Als Piratin vertritt sie laut ihrer Rede auf dem Bundesparteitag in Neumünster folgende Positionen:

„Daher fordere ich, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essentielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar.“

Doch nun steht die Vorzeigepiratin mal auf der anderen Seite.
Vor kurzem veröffentlichte sie ihr Buch “ Klick mich – Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin “ im Verlag Random House.

Sie erzählt in diesem Buch sowohl über ihre Erfahrungen mit dem Internet als auch über Liebe, Sex, Verrat, Aufklärung und Freiheit.
Für dieses Buch erhielt sie einen Vorschuss von 100.000 Euro. Diese und noch ein paar Scheinchen mehr, möchte die Verlagsgruppe durch die Buchverkäufe wieder einnehmen.
Nun dachte sich ein geschickter Internetnutzer, wer Wasser predigt, möchte das Selbige auch trinken. Das Buch wurde online gestellte und war zunächst als komplettes Dokument beim Datenaustauschdienst Dropbox zum Download bereit.
Dies gefiel Frau Schramm so gar nicht und sie forderte auf dem rechtlichen Wege die Löschung.
Das Dokument musste verschwinden. Wie sollte die Autorin denn sonnst Geld verdienen?
Das ging selbst ihrer Partei zu weit und sie stellten auf ihrer Seite einen kostenlosen Link zu dem Buch zur Verfügung.
Auch dagegen ging Parteimitglied Schramm gerichtlich vor.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Schramm nun wie folgt:

„Das ist eine Provokation, es geht nur darum, mich vorzuführen, jetzt krakeelt eben wieder der Mob in der eigenen Partei“.
Das ihre Parteifreunde darüber “ not amused “ waren ist wohl klar.

Wer Wasser predikt und Wein trinkt ist wohl nicht die glaubwürdigste Verfechterin von Internet-Freiheit.
Schramm glaubt aber, “ dass sie in der Urheberrechtsdebatte eigentlich genau die richtige Person sei. Der Wind pfeift uns da um die Ohren.“ Ihr selbst nun noch ein bisschen heftiger.

Hoffentlich ist diese Parteikarriere nun bald am Ende denn sonnst geht es mit der Piratenpartei noch weiter ab als in den letzten Wochen.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der EU Garant?…

… Der Deutsche ist es weit und breit, nur in Griechenland ist der Gedanke noch nicht so weit.

Eine Umfrage in den Ländern der Europäischen Union hat ergeben, dass die Deutschen als das am härtesten arbeitende Volk Europas angesehen werden. Nur die Griechen sind da anderer Meinung.

Ob Britten, Franzosen oder Polen, selbst die von sich überzeugten Italiener halten die Deutschen für das arbeitsamste Volk in Europa.
Nur die Meinung in Griechenland weicht mal wieder von der üblichen Norm ab.
Wen werden die Griechen wohl am fleißigsten halten? Den Griechen natürlich.
Obwohl eine Studie des Instituts für Europäische Politik das Gegenteil sagt.
Laut einer Studie die von Brüssel in Auftrag gegeben wurde, sind die Griechen an letzter Position wenn man die Arbeitsstunden pro Woche und die Urlaubs- und Krankentage zusammenrechnet.
Die Griechen sind damit die Faulenzer in Europa.

Ein Grieche bei der Arbeit
Ein Grieche bei der Arbeit

Der Deutsche ist im übrigen laut dieser Studie tatsächlich der fleißigste Arbeiter.
Allerdings ist sich der Deutsche darüber auch im klaren.
Denn der Deutsche fand in dieser Europaweiten Umfrage ganz klar, dass der Deutsche das fleißigste Bienchen der EU ist.
Ganz schön eingebildet sind wir Deutschen.
Aber ein kleines bisschen haben wir es uns auch verdient.

Der Deutsche Arbeiter
Ein Deutscher Arbeiter

Nur durch die harte Arbeit des Deutsche und durch seine Preußischen Tugenden darf Deutschland seinen heutigen Ruf in der Welt genießen.
Darauf kann man schon ein wenig stolz sein.